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Nach Rizin-Fund in Köln: Verhaftungen in Tunesien

In Tunesien sind zwei Verdächtige im Zusammenhang mit dem Rizin-Fund von Köln festgenommen worden. Die beiden Männer hätten in Kontakt mit dem in Köln lebenden Islamisten Sief Allah H. gestanden, teilte das Innenministerium in Tunis am Freitag mit. Einer von ihnen hätte mit H. ausgemacht, zur gleichen Zeit in Deutschland und Tunesien jeweils einen Bombenanschlag auszuführen.

03.08.2018

Der andere Festgenommene hätte H. versprochen, ihm nach seiner Tat in Deutschland mit falschen Papieren zur Flucht zu verhelfen. In Tunesien war zuletzt ein Netzwerk aufgedeckt worden, mit dem Extremisten mittels gefälschter Pässe Terroristen aus Syrien und dem Irak über Tunesien nach Europa schmuggeln wollten. Ob es einen Zusammenhang gibt, blieb zunächst unklar. Die beiden Männer seien den Anti-Terrorbehörden in Tunesien übergeben worden.

Die Ermittler in Deutschland gehen davon aus, dass der in der Bundesrepublik in Untersuchungshaft sitzende Islamist Sief Allah H. einen Anschlag in Deutschland begehen wollte. H., der bei seiner Verhaftung Mitte Juni 29 Jahre alt war, soll sich auch um Aufnahme in die Terrororganisation Islamischer Staat bemüht haben.

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