Nach Rheinbad-Tumulten: Ex-Polizist als Sicherheitsberater

Er war mehr als 40 Jahre Polizist, hat die Sicherheit um etliche Großveranstaltungen verantwortet. Jetzt ist Hans-Joachim Kensbock-Rieso Sicherheitsberater der Düsseldorfer Bädergesellschaft, die ihr Rheinbad im Sommer drei mal räumen lassen musste.

25.09.2019, 05:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Rheinbad-Tumulten: Ex-Polizist als Sicherheitsberater

Der Eingang des Rheinbades. Foto: Marcel Kusch/Archivbild

Nach der dreimaligen Räumung des Düsseldorfer Rheinbads hat die Bädergesellschaft jetzt einen hauptamtlichen Sicherheitsberater. Wie eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, ist es der ehemalige Leiter der Polizeiinspektion Mitte, Hans-Joachim Kensbock-Rieso. Die „Rheinische Post“ hatte zunächst über die Personalie berichtet.

Der pensionierte Polizist steht laut der Sprecherin seit dem 26. August bei der Bädergesellschaft unter Vertrag: „Er begleitet die Bädergesellschaft bei der Neuausrichtung in Sicherheitsfragen und der Kommunikation.“ Der „Rheinischen Post“ sagte Kensbock-Rieso, er führe zurzeit Gespräche mit sehr vielen Mitarbeitern, um Rückschlüsse für das neue Sicherheitskonzept zu gewinnen. Kensbock-Rieso war 2015 nach mehr als 40 Jahren bei der Polizei in den Ruhestand gegangen.

Das Düsseldorfer Rheinbad hatte im Sommer bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, nachdem es dort nach Tumulten drei Mal zur Räumung kam. Stadt und Bädergesellschaft hatten ein Maßnahmenpaket gestartet, zu dem eine Ausweiskontrolle am Eingang, Security-Kräfte und Videoüberwachung gehörten. Am 9. September endete die Saison in dem Freibad.

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