Nach Razzia: Polizei sichtet Beweismittel

Nach Durchsuchungen in Thüringen und Nordrhein-Westfalen gegen Schleuserkriminalität haben sich die Ermittler an die Auswertung der Beweismittel gemacht. Es sei sehr viel Material sichergestellt worden. Alles zu sichten und zu bewerten werde einige Zeit dauern, teilte die Staatsanwaltschaft Gera am Freitag auf Anfrage mit. Ermittelt wird gegen eine 55-jährige Chinesin und einen 40-jährigen Deutschen. Beide sind auf freiem Fuß.

06.12.2019, 11:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Razzia: Polizei sichtet Beweismittel

Ein Fahrzeug mit der Aufschrift "Polizei". Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild

Die Frau soll Landsleuten geholfen haben, deutsche Visa zu erschleichen oder mit Hilfe von Scheinfirmen einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland zu bekommen. Dafür soll sie jeweils 20 000 bis 200 000 Euro kassiert haben. Am Donnerstag waren vier Gebäude im westthüringischen Bad Liebenstein und in Hennef in Nordrhein-Westfalen durchsucht und Vermögen beschlagnahmt worden. Die Ermittlungen werden von der Schwerpunktabteilung Organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft Gera geführt.

Weitere Meldungen
Meistgelesen