Nach Landtagswahlen: Rufe nach Zugehen auf AfD-Wähler

03.09.2019, 06:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach den AfD-Wahlerfolgen in Brandenburg und Sachsen häufen sich in anderen Parteien die Stimmen, die die bisherige scharfe Frontstellung gegen AfD-Wähler für verfehlt halten. FDP-Vize Wolfgang Kubicki sagte, es werde „nicht ausreichen, die AfD nur auszugrenzen und zu denunzieren“. Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht beklagte eine Entfremdung ihrer Partei von diesem Wählermilieu und gab ihr deshalb eine Mitschuld am Aufschwung der AfD. Die Linke, früher Protestpartei unzufriedener Ostdeutscher, hatte in beiden Wahlländern kräftig an Stimmen verloren.

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