Nach Sturm am Pfingstwochenende: Wetter bleibt wechselhaft

Das Wetter wird in den kommenden Tagen weiter wechselhaft bleiben. Am Pfingstwochenende hatten Unwetter für einige Einsätze der Polizei und Feuerwehr gesorgt. In Langen hatte eine Windhose ein Festzelt durch die Luft gewirbelt und zwölf Menschen verletzt.

10.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Nach einem stürmischen Pfingstwochenende hat es am Montagabend in Nordrhein-Westfalen wieder gewittert. Besonders betroffen waren Gebiete am Niederrhein, das Ruhrgebiet und das Münsterland, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen am Montagabend. Etwa in Mönchengladbach kam so viel Regen runter, dass Straßen überflutet wurden und Keller voll liefen, wie die Feuerwehr berichtete.

Die Gewitter konnten laut DWD bundesweit auftreten. Vor allem ein breiter Streifen vom Südwesten bis zur Ostsee soll betroffen sein. Ab Nachmittag musste mit örtlichem Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden, sagten die Wetterexperten voraus.

Auch in den kommenden Tagen soll es wechselhaft in Nordrhein-Westfalen bleiben. Laut dem DWD sind Wolken, Schauer und vereinzelte Gewitter zu erwarten. „Wir behalten diesen schauerartigen Regen“, sagte eine Meteorologin des DWD. Trotzdem werde es bereits am Dienstag weniger stürmisch mit Höchstwerten zwischen 19 Grad in der Eifel und 24 Grad in Ostwestfalen. Hinzu kommt ein schwacher Wind, der in Gewitternähe auch böig werden kann. Am Mittwoch kühlt es sich ein wenig ab auf maximal 22 Grad. „Grundsätzlich werden die Gewitter weniger als in den vergangenen Tagen“, so die Wetterexpertin vom DWD in Essen.

Am Pfingstwochenende waren mehrere Orte in NRW vom Wetterchaos betroffen. In der Gemeinde Langenberg im Kreis Gütersloh hatte am Freitagabend eine Windhose bei einem Fußballturnier ein Festzelt durch die Luft gewirbelt. Dabei wurden zwölf Menschen verletzt. „Das war eine lokale Stelle der Verwüstung“, berichtete am Samstag der Einsatzleiter der Feuerwehr, der bei dem Unglück vor Ort war. Das 12 mal 8 Meter große Zelt sei rund 15 Meter weit auf den Platz gewirbelt worden. Menschen wurden kurz darunter begraben. Auch Äste von Bäumen am Randes des Platzes seien abgebrochen und auf den Platz gefallen.

In Borgentreich im Kreis Höxter stand am Freitag eine Reithalle unter Wasser. „Das Wasser lief quer über das Gehöft und flutete den Keller und die Reithalle des Gehöftes“, teilte die Feuerwehr mit. Zudem pumpten Einsatzkräfte mehrere überflutete Keller aus.

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