Nach Ausschreitungen in Duisburg: Ermittlungen eingeleitet

Nach den schweren Ausschreitungen beim Drittligaspiel zwischen KFC Uerdingen und Hansa Rostock am Samstag in Duisburg hat die Polizei die Ermittlungen unter anderem wegen Landfriedensbruch aufgenommen. Früheren Angaben zufolge war vor dem Spiel ein Bus mit 80 Rostocker Fußballfans falsch abgebogen und stand dann zufällig am Eingang für die Krefelder Zuschauer. Die beiden Fangruppen seien direkt aufeinander losgegangen und konnten von der Polizei nur mit dem Einsatz von Reizgas getrennt werden. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt.

10.12.2018, 15:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Ausschreitungen in Duisburg: Ermittlungen eingeleitet

Nach Ausschreitungen beim Drittligaspiel in Duisburg hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Foto: Marius Becker/Archiv

Von rund 170 Personen wurden die Personalien festgestellt, wie Jacqueline Grahl, Sprecherin der Polizei Duisburg, am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Hauptsächlich gehe es um den Vorwurf des Landfriedensbruchs. Es werde aber auch wegen Brandstiftung, Körperverletzung, Benutzung von Feuerwerk und Widerstand gegen Polizeibeamte ermittelt. Unter anderem soll geklärt werden, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. „Wir geben zwar Anreiseinformationen raus, dies sind aber keine Verpflichtungen für die Busfahrer. Wie die Busse mit den Hansa-Rostock-Fans in den Heimbereich gekommen sind, müssen wir jetzt untersuchen“, sagte Grahl.

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