Nach Aus von INF-Vertrag: US-Militär testet Marschflugkörper

20.08.2019, 02:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erstmals nach dem Ende des INF-Abrüstungsvertrags zwischen Russland und den USA hat das amerikanische Militär einen konventionellen landgestützten Marschflugkörper getestet. Er sei von der kalifornischen Insel San Nicolas abgefeuert worden und habe sein Ziel nach mehr als 500 Kilometern Flug präzise erreicht, hieß es vom Pentagon. Die gewonnenen Daten würden nun in die Entwicklung zukünftiger Mittelstreckenkapazitäten fließen. Der Test wäre nach dem INF-Vertrag verboten gewesen. Die USA hatten ihn gekündigt, weil sie davon ausgehen, dass Russland ihn seit Jahren verletzt.

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