Nach AfD-Rekorden: CDU und SPD wollen keine Zusammenarbeit

02.09.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trotz Rekordergebnissen der AfD bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen schließen CDU und SPD eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten aus. Auf die Frage, ob ihre Partei bei der Abgrenzung Richtung AfD bleiben und ein Viertel der Wähler außen vor lassen könne, sagte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Ja, wir können.“ Die kommissarische SPD-Chefin Manuela Schwesig erklärte, die AfD sei „nicht in der Wählerschaft, aber bei ihren Funktionären in Teilen rechtsextremistisch.“ Union und SPD wollen nun bei zentralen Streitthemen vorankommen, um AfD-Wähler zurückzugewinnen.

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