Nach Ärger: Vorwerk will Weihnachtsgeschäft retten

Nach Problemen mit dem Hightech-Teekocher „Temial“ und mehrwöchigem Lieferstopp will das Wuppertaler Familienunternehmen Vorwerk nun das Weihnachtsgeschäft mit dem Produkt retten. Nachdem bereits Ende September „Auffälligkeiten an der Software vereinzelter Geräte“ festgestellt worden seien, habe der Versand des Teekochers unterbrochen werden müssen, erklärte Vorwerk am Sonntag auf Anfrage. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) berichtet, die 600 Euro teure Maschine habe sich laut Kundenklagen immer wieder „aufgehängt“.

09.12.2018, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zu technischen Details äußerte sich Vorwerk nicht. Das Problem sei aber behoben worden, versicherte eine Sprecherin in einer Mitteilung. Die Auslieferung könne an diesem Montag wieder starten.

„Die Teegeräte aller Kundinnen und Kunden, die bisher vorbestellt haben, werden bis Weihnachten versendet. Für die verlängerte Wartezeit haben wir kulante Lösungen gefunden.“ Vorbestellern sei wegen der langen Wartezeit ein Ausgleich von 150 Euro angeboten worden.

Zuletzt hatte Vorwerk mit Umsatzeinbußen bei der Küchenmaschine „Thermomix“ und beim Staubsauger „Kobold“ zu kämpfen. Mit „Temial“ habe Vorwerk an den internationalen Erfolg der Luxus-Küchenmaschine anknüpfen wollen, berichtete die Zeitung. Stattdessen hätten die meisten Kunden nach dem Fehlstart auf die Auslieferung warten müssen. Vorwerk äußerte sich nicht zur Anzahl der betroffenen Kunden.

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