NRWs SPD-Chef: „Bitteres Wahlergebnis für Sozialdemokratie“

14.10.2018, 20:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sebastian Hartmann, der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, hat den Ausgang der bayerischen Landtagswahl als „bitteres Wahlergebnis für die deutsche Sozialdemokratie“ bezeichnet. Die Krise der Unions-Parteien und ihr öffentlich ausgetragener Streit habe sich zu einer Regierungskrise ausgeweitet, für die die SPD in Mithaftung genommen werde, erklärte er. Hartmann forderte einen doppelten Neustart. Die Große Koalition müsse zurück zur Sacharbeit finden. Der SPD-Parteivorstand habe mit der Zusage geworben, dass die SPD in der erneuten Großen Koalition strategisch besser arbeiten und eine neue, eigenständige Sichtbarkeit erreichen würde. „Beides ist bisher erkennbar nicht eingetreten“, erklärte der SPD-Chef.

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