NRW verzeichnet mehr Zuzüge als Abgänge

Nach Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr rund 52 500 mehr Menschen gekommen als weggezogen. Über 448 450 Menschen zogen 2018 in das bevölkerungsreichste Bundesland, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Gleichzeitig verließen NRW knapp 396 000 Menschen. Verglichen mit dem Jahr 2017 stieg der Überschuss der Zuzüge leicht an - damals lag er bei rund 51 600. Zahlen, wie viele Menschen in NRW im vergangenen Jahr starben und geboren wurden, lagen noch nicht vor.

28.06.2019 / Lesedauer: 2 min
NRW verzeichnet mehr Zuzüge als Abgänge

Ein Mann beläd in Düsseldorf einen Transporter mit Kartons. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Über zwei Drittel der Zugezogenen sind aus dem Ausland. Aufgeteilt nach Ländern kommen davon die meisten Menschen aus Rumänien, gefolgt von Polen und Bulgarien. Diese drei Länder waren gleichzeitig die Hauptziele der Menschen, die NRW in Richtung Ausland verlassen haben. Die übrigen Zu- und Weggezogenen bewegten sich innerhalb der Bundesrepublik.

Nach absoluten Zahlen verbuchten in NRW die Metropolen Köln (knapp 65 000) und Düsseldorf (rund 42 000) die größten Zu- und Abgänge. Prozentual legte die Stadt Hagen am meisten zu. Im Vergleich zu 2017 stieg die Zahl der Zuzüge dort um ein Fünftel. Demgegenüber ist Mönchengladbach die Stadt, aus der über Drittel mehr Menschen als 2017 weggezogen sind.

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