NRW mustert 500 Polizei-Fahrzeuge aus: Verkäufer gesucht

Hunderte alte Fahrzeuge der Polizei kommen unter den Hammer. Dafür müssen sie „zurückgebaut“ werden. Privatkäufer sollen aber nur in Ausnahmefällen zuschlagen können.

25.10.2019, 07:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW mustert 500 Polizei-Fahrzeuge aus: Verkäufer gesucht

Ein Polizeifahrzeug fährt auf der Autobahn 2. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Die Polizei in NRW will im kommenden Jahr rund 500 Fahrzeuge ausrangieren und verkaufen. Darunter auch ehemalige Streifenwagen. Vorher werden die Fahrzeuge „zurückgebaut“, wie eine Sprecherin des Innenministeriums auf Anfrage sagte. So müssen zum Beispiel Funkgeräte entfernt, Blaulichter abgebaut und Folien von den blau-silbernen Polizeiautos abgezogen werden. Mit der Einführung der neuen Streifenwagen in NRW habe der Verkauf der Fahrzeuge nichts zu tun, so das Innenministerium.

Tatsächlich gehe es um Autos, die beschädigt oder aus Sicht der Polizei zu alt sind. Zurzeit werde ein Dienstleister gesucht, der die Fahrzeuge über Auktionen oder Online-Portale verkauft. Zielgruppe sind zum Beispiel Schrottunternehmer oder Behörden. Endverbraucher sollen nur in - genehmigten - Ausnahmefällen zum Zuge kommen. Im Angebot werden unter anderem Autos der Kripo, Motorräder, Nutzfahrzeuge und ausgemusterte Streifenwagen sein.

Was die Fahrzeuge kosten sollen, werde man im Einzelfall sehen: „Da es sich um eine solche Bandbreite an Fahrzeugsegmenten, -herstellern und -modellen handelt, die in Alter, Zustand und Laufleistung stärker nicht variieren könnte, ist eine pauschale Aussage schlicht nicht möglich“, so das Innenministerium. Der Fuhrpark der Polizei NRW umfasst rund 10 000 Fahrzeuge.

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