NRW beklagt schlechtesten Waldzustand seit über 30 Jahren

Dramatische Diagnose für den Wald in Nordrhein-Westfalen: Seit Beginn der jährlichen Untersuchungen 1984 ging es ihm nie schlechter. Das berichtete NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) am Mittwoch bei der Vorlage des Waldzustandsbericht 2018.

21.11.2018, 13:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW beklagt schlechtesten Waldzustand seit über 30 Jahren

Das mit einer Drohne fotografierte Bild zeigt einen Wald im bunten Herbstkleid. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Zu dem alarmierenden Zustand hätten vor allen drei Ursachen beigetragen: das Orkantief Friederike zu Beginn dieses Jahres, gefolgt von extremer Sommerdürre und massenhafter Vermehrung des Borkenkäfers. Inzwischen gelten 39 Prozent der Bäume in NRW als stark geschädigt - ein starker Sprung im Vergleich zur Vorjahresquote, die bei 25 Prozent lag. Unter den Hauptlaubbaumarten ist sogar jeder zweite Baum stark geschädigt. Nur jeder fünfte Baum in NRW ist nicht geschädigt.

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