Weniger Verletzte am Jahresübergang als in den Vorjahren

Silvester-Einsätze

Die NRW-Polizei musste in der vergangenen Silvesternacht zu 2900 Einsätzen ausrücken. Die Zahl ist damit im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Auch eine weitere Bilanz fällt positiv aus.

Duisburg

01.01.2020, 10:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weniger Verletzte am Jahresübergang als in den Vorjahren

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul hatte den Jahreswechsel an der Seite von Polizeibeamten am Dom in Köln verbracht. © dpa

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat in der Nacht zum neuen Jahr 2900 Einsätze gefahren. Das waren 600 weniger als beim vorigen Jahreswechsel. Auch die Zahl der bei Einsätzen Verletzten ist gesunken: zum Jahreswechsel 2019/2020 waren es 159, im Jahr davor 256.

Unter Polizisten gab es 19 verletzte Beamte, im Vorjahr waren es 38. Das teilte die Landesleitstelle am Morgen mit. 32 Festnahmen wurden in der Nacht des Jahreswechsels gezählt.

Auch Zahl der Körperverletzungen gesunken

Ein Jahr zuvor waren es 22.183 Menschen wurden dem Gewahrsam zugeführt, das betraf im Jahr davor noch 262. Die Zahl der gefährlichen Körperverletzungen betrug 134 (161). Die einfachen Körperverletzungen lagen bei 301, im vorigen Jahr noch bei 422. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul hatte den Jahreswechsel an der Seite von Polizeibeamten am Dom in Köln verbracht.

Wie schon in den zwei Silvesternächten der Vorjahre sei es ihm wichtig, als oberster Dienstherr der Landespolizei an diesem besonderen Tag im Jahr präsent zu sein und den Polizisten für ihren Einsatz zu danken. „Die Silvesternacht in Köln ist zum Synonym dafür geworden, dass mal etwas nicht gut geklappt hat in dieser Nacht“, sagte Reul der Deutschen Presse-Agentur kurz nach Mitternacht. dpa

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