NRW-Polizei setzt auf Transporter und mehr Platz

Transporter statt Kombi: Die Streifenwagen-Flotte der nordrhein-westfälischen Polizei setzt künftig auf deutlich mehr Platz für Beamte und Ausrüstung. Wie die „Rheinische Post“ (Donnerstag) berichtet, sind die Würfel für ein zweites, neues Standardmodell gefallen, das die derzeitigen Streifenwagen von BMW nach und nach ablösen soll: Neben einem Kompaktvan von Ford kommt künftig auch ein Transporter von Mercedes zum Einsatz.

08.08.2019, 05:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Polizei hatte im vergangenen Jahr über fünf Wochen verschiedene Modelle getestet. Hintergrund waren Klagen von Polizeibeamten, dass der bisher genutzte BMW 318d Touring zu klein für große Kollegen sei und zu wenig Stauraum biete. Auch die neue Ausstattung zur Terrorabwehr mit ballistischen Schutzhelmen, Maschinenpistolen und Schutzwesten könne nicht mehr fachgerecht gelagert werden.

In den kommenden Jahren sollen über 2000 neue Streifenwagen die alte Flotte ersetzen. Damit sei die Polizei für ihren herausfordernden Dienst bestens gerüstet, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der Zeitung. Die Kosten der Neuausstattung wollte das Ministerium unter Verweis auf vertragliche Verpflichtungen und Wettbewerbsgründe nicht nennen.

Weitere Meldungen
Meistgelesen