NRW-Polizei bekommt flächendeckend Smartphones

Die nordrhein-westfälische Polizei wird von heute an flächendeckend mit 20 000 Smartphones ausgestattet. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) will in Düsseldorf die Gründe dafür erläutern.

09.09.2019, 01:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW-Polizei bekommt flächendeckend Smartphones

Ein Polizeibeamter hält ein neues Smartphone mit einer neuen mobi.kom App der Polizei in der Hand. Foto: Guido Kirchner/Archivbild

Vorangegangen war ein Pilotprojekt in Dortmund, Wesel und Recklinghausen, bei dem die Geräte und speziell für den Polizeieinsatz entwickelte Apps ausprobiert wurden.

Die Smartphones waren beim Pilotprojekt mit einem Messenger, einer Auskunftsapp und einem Dokumenten-Scanner ausgestattet. Dadurch können Beamte Dokumente wie Führerscheine direkt einlesen und schneller mit der Datenbank abgleichen.

Bis zum Frühjahr 2020 sollen alle Behörden Geräte bekommen haben. Da es insgesamt 42 000 Polizeibeamte im Land gibt, werden zunächst vor allem die operativ arbeitenden Polizisten ein Smartphone bekommen.

Die Smartphones sind nur ein Schritt bei der Digitalisierung der Polizei in NRW. Nächste Schritte sollen die vollständige digitale Aufnahme leichter Verkehrsunfälle und die Identifikation von Personen durch ihren Fingerabdruck sein.

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