NRW-Olympia-Initiative sucht 2020 Leichtathletik-Standort

Auf dem Weg zu einer Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen Spiele 2032 wollen Sportmanager Michael Mronz und seine Privatinitiative im kommenden Jahr zentrale Fragen beantworten. „Wie sieht die Lösung für Leichtathletik-Disziplinen und das Leichtathletik-Stadion aus?“, nannte Mronz im Interview des Kölner „Express“ als eine wesentliche Frage. Die Region verfügt derzeit über kein Stadion mit Laufbahn mit genügendem Fassungsvermögen.

28.12.2019, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW-Olympia-Initiative sucht 2020 Leichtathletik-Standort

Michael Mronz, Sportmanager und Unternehmer, nimmt an einer Presseveranstaltung teil. Foto: Fabian Sommer/dpa

„Sollte ein Bundesligist ein neues Stadion planen, kann temporär eine Leichtathletik-Bahn installiert werden, die nach den Spielen zurückgebaut werden kann“, beschrieb Mronz als eine Möglichkeit. Ein temporäres Stadion, das danach wieder komplett zurückgebaut wird, nannte er als Variante. „Drittens: Man sollte die Frage stellen: Sollte NRW als größtes Bundesland ein Multifunktionsstadion für rund 25 000 Zuschauer haben, in dem auch in Zukunft nationale und internationale Leichtathletik-Wettkämpfe ausgetragen werden können?“

Weitere offene Fragen sind laut Mronz die Standorte für das olympische Dorf und das Pressezentrum.

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