NRW-Haushalt profitiert von hohen Steuereinnahmen im Januar

11,6 Prozent mehr

Trotz schwächelnder Konjunktur sprudeln die Steuereinnahmen für den nordrhein-westfälischen Landtag weiter kräftig. Darum tragen in NRW besonders Käufer von Häusern und Wohnungen dazu bei.

Düsseldorf

16.02.2020, 09:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einem kräftigen Plus bei den Steuereinnahmen ist Nordrhein-Westfalen in das Jahr 2020 gestartet.

Mit einem kräftigen Plus bei den Steuereinnahmen ist Nordrhein-Westfalen in das Jahr 2020 gestartet. © Daniel Reinhardt/dpa

Mit einem kräftigen Plus bei den Steuereinnahmen ist Nordrhein-Westfalen in das Jahr 2020 gestartet. Im Januar nahm das Land rund 5,4 Milliarden Euro ein, 11,6 Prozent mehr als im gleichen Monat des vergangenen Jahres, wie aus einer vom NRW-Finanzministerium im Internet veröffentlichten Übersicht hervorgeht.

Januar-Einnahmen nicht auf gesamtes Jahr hochzurechnen

Für das gesamte Jahr 2020 sieht der Landeshaushalt einen Anstieg der Steuereinnahmen um 5,0 Prozent vor. Das Finanzministerium warnte allerdings davor, die Januar-Einnahmen auf das gesamte Jahr hochzurechnen. Die bisherigen Steuereingänge seien überwiegend durch die wirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Jahr geprägt.

Zudem seien die Steuereinnahmen über das Jahr ungleichmäßig verteilt. Profitiert hat das Land weiterhin vom Immobilienboom. Es kassierte im Januar 422 Millionen Euro an Grunderwerbssteuer, 14,1 Prozent mehr als im Januar 2019. Sie war damit nach der Umsatzsteuer und der Lohnsteuer die drittgrößte Steuerquelle des Landes.

NRW: Höchste Grunderwerbssteuer

Nordrhein-Westfalen gehört mit einem Steuersatz von 6,5 Prozent zu den Bundesländern mit der höchsten Grunderwerbssteuer. Die Steuer fällt beim Erwerb eines Grundstücks, eines Hauses oder einer Eigentumswohnung an.

dpa

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