Mythen über das Coronavirus: WHO beklagt eine „massive Infodemie“

Gesundheit

Die Flut an Informationen zum Coronavirus sei massiv, bemerkt die Weltgesundheitsorganisation mit Sorge. Für viele Menschen sei es schwer, zwischen Mythen und Fakten zu unterscheiden.

Genf

03.02.2020, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mythen über das Coronavirus: WHO beklagt eine „massive Infodemie“

Atemschutzmasken schützen vermutlich nur wenig vor einer Tröpfcheninfektion mit den Coronaviren, sagt das Robert-Koch-Institut. Sinnvoll sei es aber laut WHO, dass Menschen, die sich bereits angesteckt haben, FFP3-Masken tragen. © dpa

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich besorgt gezeigt über die Informationsflut zum Coronavirus. Der Ausbruch des Erregers 2019-nCoV sei von einer „massiven Infodemie“, einer Überschwemmung an Informationen begleitet worden, teilte sie am Sonntagabend in Genf. Einige Informationen seien korrekt, andere nicht.

Kann Knoblauch gegen das Virus helfen?

Da die Flut an Informationen es vielen Menschen schwer mache, zwischen Mythen und Fakten zu unterscheiden, hat die WHO eine große Informationskampagne auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien gestartet. Darin beantwortet sie etwa Fragen wie: Kann das Essen von Knoblauch gegen das Coronavirus helfen. Antwort: Dafür gibt es keinen Beleg.

Fehlinformationen zum Schutz gegen Coronavirus

Auch der Rauch von Feuerwerk helfe nicht gegen den Erreger, schreibt die WHO. Die Annahmen von Briefen oder Päckchen aus China sei hingegen ungefährlich. Das Virus überlebe nicht lange auf solchen Objekten.

Auf einer gesonderte Webseite rät die WHO unter anderem zum regelmäßigen Händewaschen, auch wenn die Hände „nicht sichtbar dreckig“ seien. Erkrankte sollten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch niesen und letzteres in einen geschlossen Abfalleimer werfen.

RND/ dpa

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