„My Fetish Years“: Siegener Museum zeigt Lena Henke

Der frisch gekürten Rubens-Förderpreisträgerin Lena Henke widmet das Museum für Gegenwartskunst Siegen eine neue Ausstellung. Es wird die bislang umfassendste Schau der in Warburg geborenen Bildhauerin, wie das Museum am Donnerstag ankündigte. Am Samstag nimmt Henke den mit 5000 Euro dotierten Preis entgegen, zeitgleich wird die Ausstellung eröffnet.

26.09.2019, 13:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
„My Fetish Years“: Siegener Museum zeigt Lena Henke

Lena Henke, Bildhauerin, steht in Siegen im Museum an ihren Werken „My Trust“ und „Your Trust“ (2019). Foto: Rene Traut

„My Fetish Years“ gibt bis zum 26. Januar 2020 in 14 Ausstellungsräumen einen Überblick über die vergangenen zehn Schaffensjahre der Künstlerin. Die 1982 geborene Henke formt Plastiken und Installationen aus Ton, Bronze, Fiberglas und Sand und hat sich immer wieder mit den Themen Sexualität und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandergesetzt. In der jüngeren Vergangenheit zeigten die Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main und die Kunsthalle Zürich Henkes Arbeiten.

Der alle fünf Jahre vergebene Förderpreis ist nach dem Barockmaler Peter Paul Rubens (1577-1640) benannt, der in Siegen geboren wurde. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 5000 Euro verbunden sowie eine Ausstellung in Siegen und eine Publikation.

Weitere Meldungen
Meistgelesen