Muenet baut Glasfasernetz aus – nächster Schritt in Fröndenberg

dzHintergrund

Fröndenberg

, 10.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

70 Prozent und mehr – so hoch liegt die Versorgungsquote, die das Unternehmen Muenet inzwischen im Mittel in den Stadtteilen Frömern, Ostbüren, Bausenhagen, Stentrop, Warmen und Bentrop sowie auf der Hohenheide erreicht hat. „In Bausenhagen ist etwas mehr, in Frömern etwas weniger“, verrät Geschäftsführer Patrick Nettels. Mit dem Vectoring-System erreichen die Internetnutzer laut Nettels je nach Vertrag und Entfernung vom Kabelversorger zwischen 16 und 75 MBit/s Datengeschwindigkeit. „In der Regel sind es aber 75 Mbit/s“, sagt Nettels. Sein Unternehmen plane zurzeit, sein eigenes Glasfasernetz auszubauen. „Auch im Außenbereich“, so Nettels. In Wickede habe man sogar einzelne Bauernhöfe angeschlossen. Der nächste Schritt soll in Fröndenberg unternommen werden.

WFG will Fröndenberger Gewerbegebiete fit fürs Turbo-Internet machen

Unterdessen will die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna (WFG) in Fröndenberg demnächst jedes Gewerbegebiet daraufhin untersuchen, ob ein sogenannter „Homepass“-Zugang bis zum jeweiligen Campus der Gewerbegebiete gelegt werden kann. „Damit fangen wir im Dezember an“, kündigt Friedhelm Bosse-Wyczisk an. Der „Homepass“ ermöglicht es Unternehmen bei Bedarf, sich an das bereitgestellte Glasfasernetz anzuschließen. „Außerdem soll für das Gewerbegebiet Westick ein Testballon mit einem Unternehmen gestartet werden, das Breitband eigenwirtschaftlich ausbauen will“, so der Gigabit-Koordinator der WFG

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