Moskau wirft Nato zunehmend antirussische Tendenzen vor

24.12.2019, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Moskau hat der Nato ein zunehmend antirussisches Vorgehen vorgeworfen. Das westliche Bündnis habe seine Luftaufklärung an den Grenzen Russlands in diesem Jahr im Vergleich zu 2018 um ein Drittel erhöht, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einer Sitzung mit Kremlchef Wladimir Putin. Auch die Seeaufklärung habe um 24 Prozent zugenommen. Das Verhältnis zwischen Moskau und der Nato ist so gespannt wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Hintergrund ist die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und Moskaus Unterstützung für die prorussischen Separatisten in der Ostukraine.

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