„Moschee-Steuer“ für Muslime gefordert

26.12.2018, 00:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Berliner Anwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates hat sich für eine „Moschee-Steuer“ für Muslime ähnlich der Kirchensteuer ausgesprochen. „Alles, was die Gemeinden brauchen, kann in Zukunft von den Mitgliedern selbst aufgebracht werden“, sagte Ates der „Welt“. Viele muslimische Verbände und Gemeinden in Deutschland werden aus den arabischen Golfmonarchien oder aus der Türkei finanziert. Sie sehen sich deshalb zunehmend dem Vorwurf ausgesetzt, sie vermittelten politisch fragwürdige Werte und beförderten die Entstehung von Parallelgesellschaften.

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