Mordkommission: Verletzte 23-Jährige hat Tat vorgetäuscht

Eine vermeintlich attackierte und am Bauch verletzte 23-Jährige soll die Tat in Duisburg vorgetäuscht haben. Ein gerichtsmedizinisches Gutachten und die Vernehmung der Frau hätten ergeben, dass sie sich die Stichverletzungen selbst zugefügt habe und es keinen weiteren Tatverdächtigen gebe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Als Grund gab die Frau demnach an, dass sie Aufmerksamkeit erregen wollte. Die Polizei ermittelt wegen Vortäuschens einer Straftat.

24.10.2019, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mordkommission: Verletzte 23-Jährige hat Tat vorgetäuscht

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa

Die 23-Jährige war nach dem Vorfall am frühen Dienstagmorgen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gekommen. Sie hatte angegeben, von einem Unbekannten mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und an der Kleidung gezerrt worden zu sein. Sie habe sich gewehrt und zu einem Kiosk flüchten können. Der Unbekannte sei davongerannt. Die Polizei hatte zunächst wegen versuchten Mordes ermittelt und nach dem vermeintlichen Täter gefahndet.

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