Mord auf Campingplatz am Niederrhein: Urteile erwartet

Der Mann lag tot und blutüberströmt in seinem Campingwagen. Seine Partnerin soll ihn erschlagen haben. Jetzt wollen die Richter gegen sie und drei weitere mutmaßliche Helfer urteilten.

05.09.2019, 01:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mord auf Campingplatz am Niederrhein: Urteile erwartet

Das Foto zeigt das Amts- und Landgericht in Mönchengladbach. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Im Prozess um einen erschlagenen Mann auf einem Campingplatz am Niederrhein wollen die Richter am Landgericht Mönchengladbach am Donnerstag (8.30 Uhr) gegen drei Angeklagte urteilen. Die 53 Jahre alte Partnerin des Opfers hat laut Anklage ihren gewalttätigen Partner im Januar letzten Jahres auf dem Campingplatz in Niederkrüchten zusammenschlagen lassen und ihn dann getötet. Den Mord soll sie gemeinsam mit ihrem Sohn geplant und zwei seiner Freunde als Schläger angeheuert haben.

Nachdem die 23 und 24 Jahre alten Männer das Opfer zu Boden geschlagen haben, soll die Hauptangeklagte den am Boden liegenden Mann erschlagen haben. Für sie hat die Staatsanwaltschaft in dem Verfahren lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Für ihren 22 Jahre alten Sohn wurden zwölf Jahre Haft wegen Anstiftung zum versuchten Mord beantragt. Für die beiden mutmaßlichen Schläger wurden jeweils 14 Jahre Haft wegen versuchten Mordes gefordert.

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