Moormannplatz: Über Weihnachten und Neujahr ruhen die Arbeiten

Sanierung Moormannplatz

Für die 14-tägige Baupause sind alle Gruben am Moormannplatz abgesichert und zum Teil verschlossen, damit ein Großteil des Platzes ohne große Schwierigkeiten begehbar ist.

von Julian Reimann

Werne

, 20.12.2018, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Moormannplatz: Über Weihnachten und Neujahr ruhen die Arbeiten

Vor „Oma‘s Café“ wurde die Fußgängerzone bereits neu gepflastert. © Julian Reimann

Die ersten Bauzäune am Moormannplatz sind verschwunden, ein Teil der Gruben ist bereits gefüllt. Am Freitag, 21. Dezember, sollen auch die restlichen Baugruben verschlossen oder gesichert werden, bevor die Arbeiten für zwei Wochen ruhen.

„Die Gruben werden für die Feiertage mit Beton verschlossen oder mit Matten abgedeckt“, erklärt Wilko Böcker, zuständig für den Bereich Stadtentwässerung, die Maßnahmen für die Weihnachtsfeiertage und die erste Woche im neuen Jahr. Vor „Oma’s Café“ wolle man zudem die offenen Stellen im Boden bepflastern. „Die Stelle wäre dann soweit fertig.“

Weiter oben Richtung Steinhaus sollen die Stellen so verkleinert werden, dass der Durchgang zwischen Bauzäunen und den Hausfassaden so breit wie möglich ist. Die zuständige Baufirma Eurovia werde in der Zeit, in der sie nicht arbeitet, regelmäßig die Baustellen kontrollieren.

Im neuen Jahr beginnen die Kanalarbeiten

Wenn die Witterungsbedingungen mitspielen, sollen die Arbeiten am 7. Januar wieder aufgenommen werden. Einen Tag vorher kommen bereits die ersten Arbeiter, um die Baustelle vorzubereiten. Weiter geht es dann zunächst mit den Kanalarbeiten. Schwierigkeiten könnten dabei vor allem die im Boden angelegten Kabel bereiten: insbesondere am Steinhaus, an dem sich die Kabel an einem Trafo bündeln.

Bisher sei man mit den Fortschritten jedoch zufrieden, auch wenn hier und da immer wieder kleinere Hindernisse auftauchen. So zum Beispiel vor der Filiale der Volksbank, wo man im Boden einen abgedeckten Schacht für einen kleinen Lastenaufzug gefunden hat. „Mit solchen kleineren Hindernissen rechnen wir allerdings immer für den gesamten Baustellenbereich“, so Böcker. Dafür konnte man bei einer Bodenprobe feststellen, dass keine Altlasten im Boden zu finden waren.

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