„Monitor“-Chef Restle schaut nach Drohungen genauer hin

Nach einem AfD-kritischen Kommentar in den „Tagesthemen“ ist der WDR-Journalist Georg Restle mit dem Tod bedroht worden. Ängstlicher sei er dadurch nicht geworden, sagte der Chef des ARD-Magazins „Monitor“ dem Medienmagazin „journalist“. Allerdings gebe es jetzt ein paar Sicherheitsvorkehrungen mehr. „Ich achte bei öffentlichen Auftritten etwas aufmerksamer aufs Publikum und schaue mir unbekannte Personen, die sich mir nähern, etwas genauer an.“

30.08.2019, 12:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Monitor“-Chef Restle schaut nach Drohungen genauer hin

Georg Restle. Foto: Karlheinz Schindler/Archivbild

Die Politik sieht Restle in der Pflicht, sich deutlicher auf die Seite von Journalisten zu stellen: „Von der politischen Seite brauchen wir ein viel klareres Bekenntnis zur Pressefreiheit.“ An seine Kollegen appellierte er, die elementaren Grundrechte der demokratischen Gesellschaft offensiver zu verteidigen. Das „ständige journalistische Zurückweichen vor menschenverachtenden und freiheitsfeindlichen Positionen im Rahmen einer falsch verstandenen Ausgewogenheit“ halte er für bedenklich.

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