Mögliche Fliegerbombe und übler Geruch alarmieren Behörden

In Brambauer

Bei Arbeiten an der Kreuzung Brambauerstraße/Am Brambusch wurde womöglich eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es besteht die Gefahr einer chemischen Kontamination.

Brambauer

, 21.12.2018, 12:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei Kabelarbeiten der Stadtwerke Lünen an der Kreuzung Brambauerstraße/ Am Brambusch kam am Freitagmorgen (21.12.) der Verdacht auf, eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden zu haben. Der Verdacht konnte jedoch nicht bestätigt werden, da es bei den anschließenden Probebohrungen zu Komplikationen kam. Das teilte die Stadt mit.

Die Arbeiter stellten nämlich einen üblen Geruch fest, der vom Aushub ausging. Um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten wurde die Suche nach der Bombe zunächst gestoppt. Denn der Ursprung des Geruchs könnte eine chemische Kontamination (Belastung mit Gefahrstoffen) des Bodens sein.

Verkehrsregelung

„Falls der Boden kontaminiert ist, wird bestimmt, wie die Arbeiter zu schützen sind. Dann kann weiter nach der Bombe gesucht werden. Unabhängig davon, ob eine Bombe gefunden wird, wird auf Basis der chemischen Analyse auch entschieden, was mit dem Boden geschieht, falls er tatsächlich kontaminiert ist“, so die Stadt weiter.

Das konkrete weitere Vorgehen hänge von den Untersuchungsergebnissen ab. Bis auf Weiteres können vom Brambusch kommende Autofahrer nur rechts auf die Brambauerstraße abbiegen. Die Fahrbahnen zum Linksabbiegen und für den Verkehr geradeaus sind durch die Baustelle gesperrt.

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