Mitschüler Messer in Brust gerammt: Bewährungsstrafe

Gut zwei Jahre nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf einen Mitschüler ist ein heute 18-Jähriger zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Arnsberg verurteilte den zur Tatzeit 16 Jahre alten Zehntklässler am Mittwoch wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Das Urteil ist rechtskräftig. Alle Parteien verzichteten auf Rechtsmittel.

03.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Mitschüler Messer in Brust gerammt: Bewährungsstrafe

Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv

Der Angreifer hatte seinem Opfer - einem ein Jahr älteren Schüler - im Februar 2017 im Eingangsbereich des Gymnasiums in einer Pause ein Messer in die Brust gerammt. Mitschüler griffen damals ein. Das seinerzeit 17 Jahre alte Opfer musste notoperiert werden. Zum Motiv wurde in dem nicht-öffentlich geführten Verfahren nichts Konkretes bekannt. Der Verurteilte muss zudem zur Wiedergutmachung einen finanziellen Beitrag an den Geschädigten leisten, der als Nebenkläger aufgetreten war.

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