Gesteigertes Umweltbewusstsein führt zu Mitgliederanstieg bei den Imkern

Jahreshauptversammlung Imkerverein

Über Nachwuchsprobleme kann sich der Imkerverein nicht beklagen. Eine steigende Mitgliederzahl verzeichnete Vorsitzende Elke Hüttemann am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung.

Werne

, 20.01.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gesteigertes Umweltbewusstsein führt zu Mitgliederanstieg bei den Imkern

Vorsitzende Elke Hüttemann (4.v.l.) verlieh den langjährigen Mitgliedern die Ehrenurkunde mit Ehrennadel. © Helga Felgenträger

Zur Jahreshauptversammlung hatte der Imkerverein Werne am Sonntag, 19. januar, ins Haus Havers eingeladen. Auf dem Programm standen neben Wahlen und Rückblick auch die allgemeine Lage des Vereins. Im Gegensatz zu vielen andern Vereinen können sich die Imker über Nachwuchsprobleme nicht beklagen.

„Die Mitgliederzahl steigt“, erläutert Hüttemann in ihrer Eröffnungsrede. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl von 33 auf 40 Mitglieder gestiegen und auch am Sonntag bekundeten weitere Bienenfreunde ihr Interesse.

Jüngstes Mitglied ist zwölf Jahre alt

Das jüngste Mitglied ist zwölf Jahre alt. Gemeinsam mit seinem Vater trat Henrik Herrmann im August dem Imkerverein bei. „Aus der Verbundenheit zur Natur“, sagt der Jungimker im Gespräch mit dieser Redaktion.

Gemeinsam mit seinem Vater habe er zwei Bienenvölker aufgebaut und im Sommer sollen noch weitere hinzukommen. Das älteste Mitglied ist 91 Jahre alt.

Langjährige Mitglieder erhielten Ehrennadel und Urkunde

Für ihre Treue zum Verein ehrte Elke Hüttemann die langjährigen Mitglieder. Über eine Ehrenmitgliedschaft (50 Jahre) dürfen sich Hermann Roters, Siegfried Abdinghoff und Hermann Röttgers freuen. Als Ehrenmitglied sind sie nun von den Beiträgen an den Landesverband freigestellt.

Die Bronzene Ehrennadel (15 Jahre) überreichte Hüttemann an Jan Dubiel, Sergej Pfaffenrot und Johannes Storksberger. Die Silberne Ehrennadel (25 Jahre) ging an Gerlinde Weischenberg, Hartwig Michelt und Gerhard Bußkamp. Die Goldene (40 Jahre) haben sich Bernhard Roters und Maria Schratz aus Drensteinfurt verdient.

Vor 40 Jahren war Imkerei noch eine Männer-Domäne

Den weiten Weg von Drensteinfurt nach Werne nimmt Maria Schratz seit 40 Jahren auf sich. „Damals war die Imkerei bei uns noch eine Männer-Domäne“, erzählt sie. So habe sie sich in der Nachbarschaft umgesehen und sei auf die Lippestadt gekommen. Ihre Familie pflegt seit 40 Jahren die Bienenzucht.

Die Wahlen fielen wie folgt aus

Gewählt hat der Imkerverein am Sonntag auch - und zwar wie folgt: Vorsitzende und Pressewartin Elke Hüttemann, Stellvertreter Egbert Kipp, Kassenführer und Förderungsbeauftragter Gerhard Bußkamp, Schriftführer Norbert Alexewicz, 1. Beisitzer Bernhard Storksberger, 2. Beisitzer Heinrich Wienold, Obmann für Schulung und Beratung Ludger Rüschenschmidt, Obfrau für Bienenweide Sandra Reichelt, Obmann für Bienenzucht René Müller, Kassenprüfer (2. Jahr) Gerlinde Weischenberg (neu gewählt), Kassenprüfer (1. Jahr) Jan Dubiel.

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Zum letzten Mal trafen sich die Imker zur Jahreshauptversammlung im Januar. „Künftig kommen wir zum Jahresende zusammen“, teilte Hüttemann mit. Die nächste Jahreshauptversammlung ist am 15. November.

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