Mit der Kraft der Sonne

17.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Mit der Kraft der Sonne

Auf das Dach des weißen Flachbaus kommt eine Solaranlage. © Stefan Milk

Das Haus der Familienbande kennt jeder, der sich ein bisschen in Kamen auskennt. Es steht neben dem Rathaus fast unter der Hochstraße, direkt davor ist ein toller Spielplatz. Jetzt soll das Haus eine Solaranlage bekommen. Damit kann dort selbst Energie erzeugt werden. Mit dem Strom können dann die elektrischen Geräte betrieben werden. Zumindest tagsüber, wenn die Sonne scheint.

Es gibt immer mehr Solaranlagen. In Kamen sind es schon fast 700. Sie liegen meistens auf Dächern von Wohnhäusern. Wer dort wohnt, hat den Strom beinahe umsonst. Beinahe deswegen, weil man ja auch Geld für die Solaranlage bezahlen muss.

Erst nach vielen Jahren ist der Strom sozusagen umsonst. Weil man ganz viel Geld gespart hat, das man sonst für Strom hätte ausgeben müssen. Etwa zehn Jahre muss man dafür kalkulieren. Das ist zwar ganz schön lange, dafür schont man aber auch die Umwelt.

Denn wer seine Geräte mit Solarstrom betreibt, der benötigt keinen Strom, der aus Kohle oder Atomkraft gewonnen wird. Die Zahl der Solaranlagen ist erst in den vergangenen Jahren richtig gestiegen. Vor 25 Jahren gab es nur ganz wenige.

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