Mit Rad und E-Scootern zur Cranger Kirmes: Stadt reagiert

Auffallend viele Besucher haben sich umweltfreundlich zur Cranger Kirmes auf den Weg gemacht. Das stellte Sprecher Jochen Schübel am Sonntag zum Abschluss der Traditionskirmes im Ruhrgebiet mit rund vier Millionen Besuchern fest. Die Zahl der Radfahrer sei „exorbitant“ gestiegen, sagte Schübel. Die Stadt werde als Reaktion darauf im nächsten Jahr die Zahl der bewachten Stellplätze auf 500 verdoppeln. Es gebe aber natürlich auch viele Radfahrer, die sich die 1-Euro-Gebühr sparten und ihr Rad an anderen, unbewachten Plätzen abstellten.

11.08.2019, 15:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Rad und E-Scootern zur Cranger Kirmes: Stadt reagiert

Auf einem Lebkuchenherz steht der Schriftzug „Gruß von der Cranger Kirmes“. Foto: Caroline Seidel/Archivbild

Weil viele Besucher aber auch mit E-Tretrollern kamen, habe die Stadt während der laufenden Kirmes einen Extra-Parkplatz für die E-Scooter ausgewiesen. Die Kirmes arbeite ohnehin schon an einem Verkehrskonzept für eine umweltfreundliche Anfahrt ohne eigenes Auto, wie Schübel sagte. Dazu seien jetzt auch Besucher zu ihrem aktuellen Anreiseverhalten befragt worden.

In der Regel liege die Besucherzahl zwischen 3,8 und 4,2 Millionen. Die traditionelle Cranger Kirmes ist neben der Düsseldorfer Rheinkirmes das größte Volksfest in Nordrhein-Westfalen.

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