Mit Mischbestand sollen aufgeforstet werden

dzZukunft der Fichten

Fichten sollen in den betroffenen Waldgebieten nicht mehr gepflanzt werden. Bei der Wiederaufforstung wird durchgemischt - mir Laub- und klimageeignete Nadelhölzern.

Fröndenberg

, 02.11.2018, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ab dem Frühjahr 2019 wird es vermutlich noch eine weitere erhebliche Schadmenge geben. Wie viele Bäume durch den Borkenkäfer sterben, hängt auch vom Witterungsverlauf ab. Vermutlich wird es mindestens 30 bis 40 Prozent Flächenverlusft bei der Fichte geben.

Bis die Bäume abtransportiert und weiter verarbeitet werden, wird es noch eine Zeit lang dauert. Eine Prognose kann Revierförster Matthias Müller noch gar nicht abgeben.

Anschließend werden die von Sturm und Käferbefall betroffenen Gebiete wieder aufgeforstet. Dabei wird auf einen Mischbestand geachtet. Die Baumarten werden so zusammengesetzt, dass sie zum jeweiligen Standort passen. Denkbar seinen auch Nadelholz- und Laubholzmischbestände.

Denn Nadelholz werde auch in Zukunft benötigt, erklärt der Förster. Alternativ zur Fichte soll dann aber vermutlich klimageeigneteres Nadelholz gepflanzt werden - wie zum Beispiel Douglasie oder Küstentanne. An Laubhölzern wären Esskastanie, Schwarznuss und Roteiche geeignet. Im Wesentlichen aber auch weiterhin Stileiche und Rotbuche.

Vorhandene Natuverjüngung soll übernommen und Lücken sollen geschlossen werden. Weierhin muss Schadholz aufgearbeitet werden, um der Verbreitung des Borkenkäfers entgegenzuwirken.

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