Missbrauchsfall Lügde: Andreas V. an Gürtelrose erkrankt

Der im Missbrauchsprozess Lügde angeklagte Andreas V. ist an einer Gürtelrose erkrankt. Das teilte sein Verteidiger Johannes Salmen am Donnerstag im Verfahren mit. Der 56-Jährige hatte am Morgen sichtlich angeschlagen den Gerichtssaal betreten. Er zitterte am ganzen Körper, wirkte abwesend und hatte Kratzspuren im Gesicht. Zuletzt war das Verfahren am Landgericht Detmold gegen ihn wegen der Viruserkrankung abgetrennt worden, da er im Gefängniskrankenhaus Fröndenberg behandelt wurde.

15.08.2019, 13:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Missbrauchsfall Lügde: Andreas V. an Gürtelrose erkrankt

Der erkrankte Angeklagte Andreas V. wird von einem Justizmitarbeiter in den Saal des Landgerichtes geführt. Foto: Bernd Thissen/Archivbild

Weil er nach seiner Entlassung als verhandlungsfähig galt, wurde der Prozess zusammen mit dem Mitangeklagten Mario S. am Donnerstag fortgesetzt. Wegen starker Schmerzen wurde Andreas V. dann am Mittag zurück ins Gefängnis gebracht.

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