Ministerin will Landwirtschaft für Klimawandel rüsten

Dürre und heftige Regenfälle - beides bringt der Klimawandel mit sich. Landwirtschaft und Städtebau in NRW müssten sich darauf viel besser einstellen, fordert Landesministerin Heinen-Esser. Beim Klimagipfel in Kattowitz will sie Informationen sammeln.

11.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Ministerin will Landwirtschaft für Klimawandel rüsten

Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) bei einem dpa-Interview. Foto: David Schwarz/Archiv

Umwelt- und Agrarministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) will die Landwirtschaft und die Städte in Nordrhein-Westfalen nach dem Dürresommer besser für den Klimawandel rüsten. Die Landwirtschaft müsse intensiv über den künftigen Pflanzenanbau beraten, sagte die Ministerin der Deutschen Presse-Agentur. Man müsse Pflanzen finden, die sowohl Dürre als auch Starkregen aushalten könnten. Geprüft werde eine engere Zusammenarbeit der Branche mit dem Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln.

Heinen-Esser reist von Dienstag bis Donnerstag als Vertreterin der CDU-geführten Bundesländer zum UN-Klimagipfel ins polnische Kattowitz (Katowice). Dort will sie sich auch informieren, wie andere Länder mit Wetterextremen wie Dürre oder Starkregen umgehen.

Auch die Städte sollen auf künftig heißere Sommer vorbereitet werden. Die Städte bräuchten „erheblich mehr grüne Infrastruktur“, sagte Heinen-Esser. Dazu gehörten bepflanzte „Hitzeinseln“, Dach- und Fassadenbegrünung und Frischluftschneisen. Hitzekarten zeigten, dass dort, wo es in den Städten grüne Bereiche gebe, die Temperaturen sänken. Ein „Riesenproblem“ sei die zunehmende Flächenversiegelung.

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