Minister prüft Freigabe von Standstreifen für Busse

Die dritte Düsseldorfer Umweltspur hat auch Folgen für den Öffentlichen Nahverkehr: Busse stehen teilweise auch im Stau. Können sie bald auf Standstreifen der Autobahn ausweichen, um schneller voran zu kommen?

01.12.2019, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Minister prüft Freigabe von Standstreifen für Busse

Hendrik Wüst steht auf der höchsten Autobahnbrücke von NRW. Foto: Guido Kirchner/dpa

Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) lässt die zuständigen Behörden prüfen, ob man die Standstreifen der A46 und A52 für Linienbusse öffnen könnte. Einen entsprechenden Vorschlag hatte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) gemacht, nachdem es durch die dritte Umweltspur zu Rückstaus bis auf die Autobahnen gekommen war.

Wüst antwortete Geisel in einem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, dass er die Idee des Oberbürgermeisters „grundsätzlich begrüßenswert“ finde. Wüst verspricht in dem Brief: „Ich werde Ihr Anliegen detailliert von den für die Autobahnen zuständigen Behörden, der Bezirksregierung Düsseldorf als Straßenverkehrsbehörde und dem Landesbetrieb Straßenbau als Straßenbaubehörde, prüfen lassen.“

Nach dem Start der dritten Umweltspur in den Herbstferien hatten sich im Düsseldorfer Süden Rückstaus bis auf die A46 gebildet, durch den auch Linienbusse gebremst wurden. Die Stadt Düsseldorf hat am vergangenen Freitag die Umweltspuren selbst auch für Reisebusse freigegeben. Der Hintergrund: In der Adventszeit kommen täglich Dutzende Busse - vor allem aus den Niederlanden - um Touristen zu den Düsseldorfer Weihnachtsmärkten zu bringen.

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