Minister: Bislang erst eine Flughafensperrungen wegen Drohne

Verbotene Drohnenflüge an deutschen Flughäfen haben bislang in Nordrhein-Westfalen erst einmal zu einer Sperrung geführt. Das teilte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) in einer am Dienstag in Düsseldorf veröffentlichten AfD-Anfrage mit. Nur im April 2018 habe „einmalig“ ein Luftfahrzeug wegen einer Drohne vom Flughafen Köln/Bonn nach Düsseldorf umgeleitet werden müssen.

01.10.2019, 18:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Minister: Bislang erst eine Flughafensperrungen wegen Drohne

Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Caroline Seidel/dpa

Die Flughafenbetreiber und eine beauftragte Flugsicherungsorganisation kümmerten sich bei ihren regelmäßigen Kontrollen darum, Drohnen zu sichten und zu melden, berichtete Wüst. Eine darüber hinausgehende spezielle Gefahrenabwehr gegen Drohnen gebe es an den NRW-Flughäfen aber noch nicht.

Der Landesregierung habe bislang auch keine konkreten Hinweise auf mögliche Anschläge aus dem islamistischen oder politisch motivierten Spektrum mittels Drohnen. „Sowohl der Verfassungsschutz als auch die Polizei des Landes NRW wissen jedoch um das Gefahrenpotenzial einer missbräuchlichen Nutzung von Drohnen.“

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