Merz will kein „Anti-Merkel“ sein

10.11.2018, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Friedrich Merz hat für den Fall seiner Wahl zum neuen CDU-Vorsitzenden Bundeskanzlerin Angela Merkel einen „fairen, anständigen und loyalen“ Umgang zugesagt. Dass er ein „Anti-Merkel“ sei oder eine „Abrechnung“ mit Merkel wolle, sei „alles dummes Zeug“, sagte der ehemalige Unionsfraktionschef beim CDU-Kreisparteitag im sauerländischen Arnsberg-Oeventrop. Er erklärte zudem, dass die CDU und ihr künftiger Vorsitzender auch weiter „in der Mitte“ stehen müssten. Einen Rechtsruck der CDU schloss er aus. Aussichtsreichste Kandidaten für den CDU-Vorsitz sind neben Merz CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn.

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