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Menschen aller Nationalitäten füllen den Marktplatz mit Leben

Multikulturelles Stadtfest

Lebensfreude, Tanz, Musik, gutes Essen, Informationen, Diskussionen und Meinungen – das 35. multikulturelle Stadtfest war am Samstag bunt, vielfältig, unterhaltsam, aber auch manchmal ernst..

Lünen

, 01.07.2018
Menschen aller Nationalitäten füllen den Marktplatz mit Leben

Mit ihrer tollen Show begeisterten die Turnerinnen der rhythmischen Sportgymnastik TSC Eintracht Dortmund die Besucher des multikulturellen Stadtfestes. © Foto: Beuckelmann

Für jeden Geschmack sei etwas dabei, freute sich die Integrationsbeauftragte Dr. Aysun Aydemir mit Blick auf das sechsstündige Bühnenprogramm und über 20 Stände, an denen sich Vereine, Gemeinden und Organisationen mit unterschiedlichen Aktionen vorstellten und die Besucher informierten.

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Multikulturelles Stadtfest Lünen

01.07.2018
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Mit ihrer tollen Show beigeisterten die Turnerinnen der rhythmischen Sportgymnastik TSC Eintracht Dortmund die Besucher des multikulturellen Stadtfestes.© Foto: Beuckelmann
Mit ihrer tollen Show beigeisterten die Turnerinnen der rhythmischen Sportgymnastik TSC Eintracht Dortmund die Besucher des multikulturellen Stadtfestes.© Foto: Beuckelmann
Eine Rose als Symbol für Zuwendung überreichte Bünjamin Kalem (l.), Jugendvorsitzender der Fatih-Moschee an die Heimatministerin Ina Scharrenbach (2.v.r.). Darüber freuten sich auch (v.r.) Dr. Aysun Aydemir als Integrationsbeauftragte, SPD-Bundestagsabgeordneter Michael Thews und Michaela Engelmeier.© Foto: Beuckelmann
Mit ihrer tollen Show beigeisterten die Turnerinnen der rhythmischen Sportgymnastik TSC Eintracht Dortmund die Besucher des multikulturellen Stadtfestes.© Foto: Beuckelmann
Viele Speisen wurden frisch zubereitet.© Foto: Beuckelmann
Maria Schoppengerd (l.) und Pia Blšdow (r.) von der Verbraucherzentrale NRW informierten an ihrem Stand Ÿber gesunde regionale Lebensmittel.© Foto: Beuckelmann
Den 1. Platz belegte der deutsch-kurdische Solidaritätsverein Lünen, der die Geschichte, das Leben und die Kultur der Kurden darstellte. Neben Musik wurden auch küsntlerische Statuen präsentiert.© Foto: Beuckelmann
Am Stand des deutsch-kurdischen Solidaritätsvereins Lünen, der die Geschichte, das Leben und die Kultur der Kurden darstellte, spielte Nudem (r.) an der Geige.© Foto: Beuckelmann
Mit ihrer Davul-Show eršffnete eine türkische Gruppe aus Gelsenkirchen das multikulturelle Stadtfest.© Foto: Beuckelmann
Mit ihrer Davul-Show eršffnete eine türkische Gruppe aus Gelsenkirchen das multikulturelle Stadtfest.© Foto: Beuckelmann
Zum Bühnenprogramm zählten viele Gruppen, darunter auch diese jungen Akteure.© Foto: Beuckelmann
Heimatministerin Ina Scharrenbach (v.l.) und SPD-Bundestagsabgeordneter Michael Thews informierten sich bei Hamit Tatli und Mustafa Kurt über den deutsch-kurdischen Solidariritätsverein, der unter anderem Plastiken präsentierte und den 1. Preis beim Stadtfest erzielte.© Foto: Beuckelmann
Eine Rose als Symbol fütr Zuwendung überreichte BŸnjamin Kalem (l.), Jugendvorsitzender der Fatih-Moschee an die Heimatministerin Ina Scharrenbach (2.v.r.). Darüber freuten sich auch (v.r.) Wolfgang Bennewitz (Behindertenbeirat), Dr. Aysun Aydemir als Integrationsbeauftragte, SPD-Bundestagsabgeordneter Michael Thews und Michaela Engelmeier.© Foto: Beuckelmann
Am Stand der Caritas konnten die Besucher nicht nur Hüte aus Zeitungspapier basteln, sondern sich auch über die Füchtlingsarbeit informieren.© Foto: Beuckelmann
Am Stand der Gruppe Russky Dom (übersetzt: russisches Haus) präsentierten Ludmilla Weber (4.v.l.) und ihr Team russische Spezialiäten und die Kultur. Gemeinsam warben sie für mehr Verständnis unter den Religionen und Kulturen.© Foto: Beuckelmann
Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört, egal wie Du aussiehst, welche Sprache Du sprichst oder ob Du eine Behinderung has", ging Wolfgang Bennewitz (l.) Vorsitzender des Behindertenbeirates, auf den Aspekt der Inklusion ein.© Foto: Beuckelmann
Am Stand der Caritas-Werkstätten, Bereich Floristik, päsentierten Katja (r.) und Kathrin (l.) schöne Dekorationen aus Pflanzen.© Foto: Beuckelmann
Die Viktoria-Grundschule gewann mit ihrem Stand, der traditionelle Kinderspiele aus aller Welt zeigte, den 3. Preis.© Foto: Beuckelmann
Mit ihrer tollen Show beigeisterten die Turnerinnen der rhythmischen Sportgymnastik TSC Eintracht Dortmund die Besucher des multikulturellen Stadtfestes.© Foto: Beuckelmann
Mit ihrer tollen Show beigeisterten die Turnerinnen der rhythmischen Sportgymnastik TSC Eintracht Dortmund die Besucher des multikulturellen Stadtfestes.© Foto: Beuckelmann
Bei ihrem Rundgang konnten sich die NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (2.v.l.) und der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews (4.v.l.) bei ihrem Rundgang an den StŠnden informieren. Mit von der Partie waren Hakan Takil (3.v.l.) vom Integrationsrat, Wolfgang Bennewitz (l.), Behindertenbeirat, Dr. Aysun Aydemir (2.v.r.), Integrationsbeauftragte und Michaela Engelmeier (r.).© Foto: Beuckelmann
Die NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (v.l.) und SPD-Bundestagsabgeordneter Michael Thews konnten bei ihrem Rundgang an zahlreichen Ständen viele Köstlichkeiten probieren.© Foto: Beuckelmann

Eine dreiköpfige Jury bewertete die Stände nach den Kriterien Aufwand, Mitmach-Aktionen und Informationsgehalt. Für die drei besten Stände gab es jeweils ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro. Den 1. Platz belegte der deutsch-kurdische Solidaritätsverein Lünen, der die Geschichte, das Leben und die Kultur der Kurden darstellte. Neben Musik, dargeboten von Nudem an der Geige, präsentierte unter anderem der Künstler Yilmaz Yildirim seine Statuen. Die Christengemeinde Gottes Wort Lünen belegte den 2. Platz, die Viktoria-Grundschule, die an ihrem Stand traditionelle Kinderspiele aus aller Welt zeigte, erhielt den 3. Preis.

„Lünen bleibt weltoffen“

„Wieder betonen wir: Lünen ist und bleibt weltoffen, Lünen hat keinen Platz für Rassismus und Diskriminierung“, so eröffnete der stellv. Bürgermeister Siegfried Störmer das Fest. Und sprach sich auf dem Willy-Brandt-Platz vor hunderten Menschen für Integration, Inklusion und Toleranz aus. „Sie feiern das Verbindende“, sagte NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach und hob hervor:

„Menschen, die Heimat haben, gestalten sie, bringen sich ein, organisieren, tun und machen.“ Das multikulturelle Stadtfest sei in besonderer Art und Weise Ausdruck des verbindenden Gedankens in unserer Gesellschaft. Scharrenbach: „Sie leben das Miteinander hier in Lünen in Vielfalt.“

Stadtfest ist ein Markenzeichen geworden

Für Demokratie, Freiheit, Meinungsvielfalt und eine offene Gesellschaft sprachen sich Landrat Michael Makiolla und der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews aus. „Unser multikulturelles Stadtfest ist ein Markenzeichen geworden“, freute sich Hakan Takil, stellv. Vorsitzender des Integrationsrates, über die Öffentlichkeitswirksamkeit der Veranstaltung. „Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört, egal wie Du aussiehst, welche Sprache Du sprichst oder ob Du eine Behinderung hast“, ging Wolfgang Bennewitz, Vorsitzender des Behindertenbeirates, auf den Aspekt der Inklusion ein.

„Ich finde die Vielfalt an Stimmen und Stimmungen toll“, meinte Carina Vogt. Thomas Frenzel lobte das Bühnenprogramm und die große Begeisterung der Akteure. Da am Samstag auch der „!SING - Day of Song“ stattfand, spielten beim Fest Gesang, Musik und Tanz eine große Rolle, ob als Pop-, Rap- oder als Folklore-Version.