Mehr als die Hälfte der Geldautomaten-Sprengungen scheitert

Bei mehr als der Hälfte der 92 Sprengungen von Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen sind die Täter in diesem Jahr einem Bericht zufolge ohne Beute abgezogen. Das berichtet die „Rheinische Post“ (Mittwoch) unter Berufung auf eine Auswertung des Landeskriminalamtes (LKA). In 50 Fällen sei kein Geld erbeutet worden. Die Ermittler führen das unter anderem darauf zurück, dass die Banken ihre Geldautomaten mittlerweile deutlich besser sichern als noch vor einigen Jahren.

04.12.2019, 06:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr als die Hälfte der Geldautomaten-Sprengungen scheitert

Geldscheine und verbogene Metallteile liegen am Boden, nachdem ein Geldautomat gesprengt wurde. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

Gesprengt wurden die Geldautomaten sowohl in Großstädten wie Bochum, Bielefeld, Bonn, Krefeld, Köln, Aachen, Wuppertal und Düsseldorf wie auch in ländlicheren Gegenden wie Emsdetten, Werdohl, Simmerath, Herzogenrath und Borken, wie es weiter hieß. Fünfmal und damit am häufigsten mussten Kräfte der Polizeibehörde Aachen ausrücken; gefolgt von den Polizeibehörden Köln und Essen (je vier Einsätze) und Dortmund und Bochum (mit je drei).

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