Mehr als 1000 Teilnehmer bei Kohle-Protest eingetroffen

Umweltaktivisten haben am Donnerstag in Viersen die Vorbereitungen zu den Kohle-Protest-Tagen fortgesetzt. Laut Veranstalter waren am Mittag bereits mehr als 1000 Teilnehmer eingetroffen. Zelte wurden aufgebaut, Teilnehmer trainierten für Aktionen. „Wir üben gemeinsam für die Aktionen, denn die Sicherheit geht vor“, sagte eine Sprecherin von „Ende Gelände“.

20.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Mehr als 1000 Teilnehmer bei Kohle-Protest eingetroffen

Dampf und Rauch steigen aus dem RWE Braunkohlekraftwerk Niederaußem. Foto: Oliver Berg/Archivbild

Im Laufe des Tages wurden in Viersen weitere Teilnehmer einer geplanten Massenblockade aus ganz Europa erwartet. Das Aktionsbündnis will in den nächsten Tagen einen Tagebau oder eine Kohle-Transportbahn blockieren und unterstreicht damit seine Forderung nach einem sofortigen Kohleausstieg.

Im Rheinischen Revier wird in drei Tagebauten Braunkohle gefördert. Diese gelten als besonders klimaschädlich. In dem ursprünglich für 6000 Menschen geplanten Camp dürfen nach einer Gerichtsentscheidung jetzt 3000 Menschen übernachten. Die Polizei hatte zunächst 1600 zugelassen.

Der Energiekonzern RWE warnte vor lebensgefährlichen Risiken an seinen betrieblichen Anlagen und kündigte an, Straftaten zur Anzeige zu bringen. Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit Kräften aus ganz Nordrhein-Westfalen und von der Bundespolizei auf einen Großeinsatz vorbereitet.

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