Mehr Zugfahrten: Fahrplanwechsel bringt Änderungen

Mehr Fahrten, andere Taktung, neue Züge: Der Fahrplanwechsel am Sonntag hat für Pendler und Reisende in NRW zahlreiche Veränderungen gebracht. Weitreichende Neuerungen gibt es im S-Bahn-Verkehr des Ruhrgebiets und bei einigen Regionalbahn-Linien quer durch Nordrhein-Westfalen. Der Verkehrsverband Rhein-Ruhr (VRR) sprach im Vorfeld von den größten Anpassungen seit zwanzig Jahren - und stellte insgesamt ein verbessertes Angebot in Aussicht. Allein im VRR-Gebiet an Rhein und Ruhr legen Züge künftig etwa zwei Millionen zusätzliche Kilometer pro Jahr zurück - ein Plus von 4,6 Prozent. Die Umstellung sei ohne Probleme verlaufen, sagte ein Bahnsprecher am Sonntagvormittag.

15.12.2019, 11:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr Zugfahrten: Fahrplanwechsel bringt Änderungen

Zwei Nahverkehrszüge stehen am Bahnhof Herdecke. Foto: Bernd Thissen/Archiv

So stellten einige S-Bahn-Linien ihren Takt um und fahren nun auf nachfragestarken Abschnitten im Berufsverkehr häufiger, dafür zu anderen Zeiten weniger. Dadurch werden wieder Kapazitäten auf der Schiene frei, um einige Regionalbahnen weitere Strecken und in dichterer Taktung einzusetzen als bisher. Vor allem sollen Nord-Süd-Verbindungen gestärkt werden. So wurde eine umstiegsfreie Verbindung von Wesel über Essen nach Wuppertal eingeführt (RE 49). Der RE 2 von Düsseldorf fährt jetzt nicht mehr nur nach Münster, sondern bis Osnabrück. Auf vielen Strecken kommen auch neue oder modernisierte Züge zum Einsatz.

Bei der Linie RE 6 von Köln/Bonn Flughafen bis Minden rollen künftig die leistungsfähigeren und größeren RRX-Züge, dann betrieben vom Eisenbahnunternehmen National Express. Bis April allerdings gelten zwischen Düsseldorf und Köln auf der Linie deutliche Einschränkungen wegen einer Großbaustelle in Düsseldorf-Bilk. Im Fernverkehr preist die Deutsche Bahn einen Ausbau der Verbindungen zwischen Köln und Hamburg über Münster an.

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