Mehr Zugfahrten und andere Taktung: Fahrplanwechsel

Mehr Fahrten, andere Taktung, neue Züge: Der Fahrplanwechsel ab Sonntag bringt für Pendler und Reisende in NRW zahlreiche Veränderungen. Weitreichende Neuerungen gibt es im S-Bahn-Verkehr des Ruhrgebiets und bei einigen Regionalbahn-Linien quer durch Nordrhein-Westfalen. Der Verkehrsverband Rhein-Ruhr (VRR) spricht von den größten Anpassungen seit zwanzig Jahren - stellt aber insgesamt ein verbessertes Angebot in Aussicht. Allein im VRR-Gebiet an Rhein und Ruhr legen Züge künftig etwa zwei Millionen zusätzliche Kilometer pro Jahr zurück - ein Plus von 4,6 Prozent.

12.12.2019, 06:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr Zugfahrten und andere Taktung: Fahrplanwechsel

Ein S-Bahn-Zug mit dem Außendesign des Rhein-Ruhr-Expresses den Bahnhof. Foto: Franz-Peter Tschauner/dpa/Archivbild

So stellen einige S-Bahn-Linien ihren Takt um und fahren auf nachfragestarken Abschnitten im Berufsverkehr häufiger, dafür zu anderen Zeiten weniger. Dadurch werden wieder Kapazitäten auf der Schiene frei, um einige Regionalbahnen weitere Strecken und in dichterer Taktung einzusetzen als bisher. Vor allem seien Nord-Süd-Verbindungen gestärkt worden, sagte ein Sprecher. So wird eine umstiegsfreie Verbindung von Wesel über Essen nach Wuppertal eingeführt (RE 49). Der RE 2 von Düsseldorf fährt nicht mehr nur nach Münster sondern bis Osnabrück. Auf vielen Strecken kommen auch neue oder modernisierte Züge zum Einsatz.

Bei der Linie RE 6 von Köln/Bonn Flughafen bis Minden rollen künftig die leistungsfähigeren und größeren RRX-Züge, dann betrieben vom Eisenbahnunternehmen National Express. Bis April allerdings gelten zwischen Düsseldorf und Köln auf der Linie deutliche Einschränkungen wegen einer Großbaustelle in Düsseldorf-Bilk. Im Fernverkehr preist die Deutsche Bahn einen Ausbau der Verbindungen zwischen Köln und Hamburg über Münster an.

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