Wohnungen mit 30 Anwohnern nach Automatensprengung evakuiert

Nach einer Sprengattacke auf einen Geldautomaten in Velbert haben rund 30 Anwohner mitten in der Nacht vorübergehend ihre Häuser verlassen müssen. Die Feuerwehr habe die über der Bankfiliale liegenden Wohnungen sowie Nebenhäuser vorsorglich evakuiert, teilte die Polizei mit. Dabei ging es um mögliche Gefahren durch Gas und Feuer sowie mögliche Statikprobleme in den historischen Gebäuden, die zum Teil älter als 100 Jahre seien, sagte ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Mettmann.

18.12.2019, 13:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kurze Zeit später hätten die Anwohner aber in ihr Zuhause zurückkehren können. Verletzte habe es nicht gegeben. Die Bankfiliale wurde bei der Explosion stark beschädigt. Ein kleinerer Brand beim Kontoauszugdrucker sei sehr schnell gelöscht worden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei erbeuteten zwei maskierten Täter Bargeld. Die vollkommen in schwarz gekleideten Männer flüchteten auf einem Geländemotorrad. Sie ließen Tatwerkzeuge zurück. Die Ermittler vermuten mindestens einen Komplizen, der die Werkzeuge und Gasflaschen mit einem Auto transportiert haben könnte. Eine Fahndung nach den Tätern blieb zunächst erfolglos.

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