Maschinenbauer Gea rechnet mit schwierigem Jahresende

Der Maschinenbauer Gea kämpft weiter mit der schwachen Entwicklung im Milchgeschäft. Die Düsseldorfer stellen sich deshalb auf ein herausforderndes Schlussquartal ein, wie Konzernchef Jürg Oleas am Montag mit der Vorlage der Zahlen für das dritte Jahresviertel erklärte.

29.10.2018, 21:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gea hatte bereits vor knapp drei Wochen seine Jahresprognose für die operative Marge gesenkt, die Umsatzziele aber angehoben. Oleas sprach zwar von einer erfreulichen Nachfrage nach neuen Produkten, doch entwickelten sich die Ergebnisse im Milchgeschäft nicht wie erhofft. Hinzu kämen unter anderem wachsende Belastungen durch konjunkturelle Unsicherheiten und zunehmende Handelshemmnisse.

Endgültigen Berechnungen zufolge hatten die Erlöse im dritten Quartal um 5 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro zugelegt. Der Auftragseingang erhöhte sich um 13 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (operatives Ebitda) stieg um 14 Prozent auf 138 Millionen Euro.

Weitere Meldungen