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Mann soll Ex-Chef versucht haben anzuzünden: Prozessstart

Weil er versucht haben soll, seinen früheren Vorgesetzten mit Benzin anzuzünden und qualvoll zu töten, steht ein 42-Jähriger seit Mittwoch vor dem Landgericht Hildesheim. Er muss sich wegen versuchten heimtückischen und grausamen Mordes und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Grund für die Tat ist laut Anklage, dass der 42-Jährige seinen Ex-Chef für den Verlust seiner Arbeit verantwortlich macht.

08.08.2018
Mann soll Ex-Chef versucht haben anzuzünden: Prozessstart

Der Angeklagte steht im Gerichtssaal im Landgericht Hildesheim und unterhält sich mit seinem Verteidiger Christoph Rühlmann. Foto: Ole Spata

Der Mann aus Beverungen im Kreis Höxter soll dem 47-Jährigen in den frühen Morgenstunden des 20. Februar vor dessen Haus in Lauenförde an der Weser aufgelauert haben. Als der Ex-Chef sein Auto aus der Scheune holen wollte, soll sich der Angeklagte von hinten angeschlichen und ihn mit etwa drei Litern Benzin übergossen haben. Dem Opfer gelang es laut Anklage aber, den Angreifer zu Boden zu bringen und zu flüchten. Der Mann wurde noch am selben Tag festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Der Angeklagte schilderte vor Gericht, dass sein ehemaliger Vorgesetzter bei einer örtlichen Fensterbaufirma in lange Zeit schikaniert habe. Schließlich habe er seine Entlassung eingefädelt, damit der Schwiegersohn des stellvertretenden Vorgesetzten eine Festanstellung bekommen kann.

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