Mann aus Wagen geschleudert und getötet: Bewährungsstrafe

Ein Jahr nach einem tödlichen Unfall mit einem PS-starken Sportwagen in Düsseldorf ist der Fahrer zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht sprach den 31-Jährigen am Montag wegen fahrlässiger Tötung schuldig. Er hatte sich betrunken ans Steuer gesetzt. Bei einem Überholmanöver war die Fahrt außer Kontrolle geraten. Der Wagen, eine „Dodge Viper“, kollidierte abwechselnd mit einem Sattelzug und einem Lichtmasten.

03.12.2018, 16:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mann aus Wagen geschleudert und getötet: Bewährungsstrafe

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv

Der Besitzer des Wagens, ein 29-Jähriger, saß auf dem Beifahrersitz und war nicht angeschnallt. Er wurde aus dem Auto geschleudert und starb noch am Unfallort. Die Polizei hatte den Sachschaden damals auf mehr als 150 000 Euro beziffert.

Der 29-Jährige hatte zuvor seinen Führerschein wegen einer Fahrt unter Drogeneinfluss verloren. Am Tatabend, hatte er mit seinem Freund zwei Flaschen Wodka getrunken und den 31-Jährigen dennoch ans Steuer seines Wagens gelassen und war selbst dazu gestiegen ohne sich anzugurten.

Der Staatsanwalt hatte für den vorbestraften Unfallfahrer 22 Monate Haft ohne Bewährung gefordert. Der hatte erklärt, er könne sich an den Hergang nicht erinnern. Der Fahrer des beteiligten 40-Tonners hatte bei dem Crash einen Schock erlitten.

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