Maas verlangt von China mehr Transparenz im Uiguren-Konflikt

12.11.2018, 04:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Außenminister Heiko Maas hat von der chinesischen Regierung mehr Transparenz im Konflikt um die Menschenrechte der Uiguren in der Provinz Xinjiang verlangt. „Letztlich wird es darum gehen, Transparenz erstmal zu schaffen, um abschließend zu beurteilen, was dort geschieht“, sagte Maas bei seinem Antrittsbesuch in Peking. Er traf sich mit dem für Handel zuständigen Vize-Ministerpräsidenten Liu He. Zugleich betonte der Außenminister: „Mit Umerziehungslagern können wir uns nicht abfinden.“ Eine Million Angehörige des Turkvolkes sollen in Umerziehungslagern sitzen.

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