Lüner Weihnachtsmarkt eröffnet: Feuerwehr testet die Rettungswege

Innenstadt

Der Weihnachtsmarkt ist gestartet. Bis zum 23. Dezember sind die verschiedenen Buden und Karussells geöffnet, nur nicht am Totensonntag (24.11.). Die Feuerwehr prüfte jetzt die Rettungswege.

Lünen

21.11.2019, 16:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner Weihnachtsmarkt eröffnet: Feuerwehr testet die Rettungswege

Passt alles? Michael Thiel, Einsatzplaner der Feuerwehr Lünen, dirigierte den Leiterwagen durch die Fußgängerzone. Sein Kollege, Ralf Stachowitz, steuerte das knapp 16 Tonnen schwere Einsatzfahrzeug. © Stadt Lünen

Auch wenn es noch mehr als eine Woche Zeit bis zum 1. Advent ist - der Lüner Weihnachtsmarkt 2019 in der Innenstadt hat am Donnerstag (21.11.) begonnen. Die Weihnachtsmarktbeschicker haben schon Tage vorher mit dem Aufbau und Dekorieren ihrer Buden und Fahrgeschäfte begonnen. Bevor der Startschuss dann fiel, gab es noch einen wichtigen Termin.

Es ist eigentlich Routine, doch für die Feuerwehr der Stadt Lünen ist es trotzdem eine wichtige Aufgabe vor der Eröffnung des Lüner Weihnachtsmarktes: Um die Sicherheit der Besucher sowie der Bewohner in der Innenstadt zu gewährleisten, muss die Lüner Feuerwehr sicherstellen, dass sie auch mit den größten Fahrzeugen zwischen den Buden und den angrenzenden Häusern und Geschäften durchfahren kann.

Aus diesem Grund gab es am Mittwoch (20.11.) eine Befahrung des Weihnachtsmarktes. Dabei wurde die gesamte Lange Straße in der Fußgängerzone bis hin zur Münsterstraße abgefahren. Neben der Feuerwehr sind in jedem Jahr auch das Ordnungsamt sowie das Kulturbüro der Stadt Lünen als Organisator des Weihnachtsmarkts beteiligt.

Drehleiter-Wagen zentimetergenau durch die Fußgängerzone dirigiert

Michael Thiel, Einsatzplaner der Lüner Feuerwehr, dirigierte den 2,50 Meter breiten, 3,50 Meter hohen und knapp 16 Tonnen schweren Drehleiter-Wagen der Feuerwehr zentimetergenau durch die Fußgängerzone. „Es muss sichergestellt werden, dass wir mit unseren Fahrzeugen jeden Einsatzort erreichen können. Das gilt sowohl für die Brandbekämpfung als auch für technische Hilfeleistungen und Einsätze des Rettungsdienstes“, erklärte Thiel bei der Befahrung.

Mit vor Ort war auch Dennis Degenhardt, Veranstaltungsorganisator beim Kulturbüro. „Die Befahrung ist eine Teamaufgabe. Wir tauschen uns eng mit der Feuerwehr aus und testen gemeinsam, ob alle Rettungswege frei sind“, erklärte er. Das werde bei allen Veranstaltungen im Lüner Stadtgebiet so gemacht. „Bei der Lünschen Mess wird zusätzlich noch die Stadttorstraße befahren“, ergänzte Degenhardt.

Dabei ist die Lüner Feuerwehr immer auch auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. Bei der Befahrung am Mittwoch zeigten sich die Innenstadtbesucher sowie die Geschäftsleute kooperativ. Michael Thiel lobte die große Hilfsbereitschaft: „Es hat mich besonders gefreut, dass bei der Befahrung heute viele Leute von sich aus Tische und Stühle in der Fußgängerzone zur Seite geräumt und Platz für den Einsatzwagen gemacht haben. Das hilft uns bei unserer Arbeit enorm.“

Der Lüner Weihnachtsmarkt kann seit Donnerstag, 21. November, besucht werden. Die offizielle Eröffnung ist am Montag, 25. November, ab 15 Uhr. Die Buden haben dann bis zum 23. Dezember von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

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