Mit dem Auto durch Lünen zu fahren ist oft eine Qual. Immer wieder kommt es zu Staus. Deshalb hat die Stadt ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. Dessen Vorlage verzögert sich jedoch.

Lünen

, 20.11.2018, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das von der Stadt Lünen Anfang des Jahres in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten lässt noch auf sich warten. Wie es bei der Stadt am Dienstag (20.) auf Anfrage unserer Redaktion hieß, werde sich die Vorlage des Verkehrsgutachtens „Hauptverkehrsstraßennetz Lünen 2030“ auf den März 2019 verschieben. Früheren Angaben der Verwaltung zufolge, sollte das Gutachten im Herbst dieses Jahres auf dem Tisch liegen. Von dem Gutachten verspricht sich die Stadt Rückschlüsse zur Entlastung der angespannten Verkehrssituation in der Lippestadt. Mit dem Gutachten sollen die 15 größten Knotenpunkte im Lüner Straßennetzt auf Optimierungsmöglichkeiten hin untersucht werden. Als Datengrundlage für das Gutachten sollten Videoaufnahmen der Knotenpunkte aus 2017 zur Dokumentation der Verkehrsströme dienen.

Technischer Beigeordneter informiert Ausschuss

Über den aktuellen Sachstand wollte Arnold Reeker, Technischer Beigeordneter, den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in dessen Sitzung am Dienstag Abend im Rathaus informieren. Wie es zuvor in der Pressestelle der Stadt hieß, werde Reeker dem Ausschuss mitteilen, dass „das Ingenieurbüro DTV Verkehrsconsult in Abstimmung mit dem Ingenieurbüro Rudolf Keller im November 2018 die Analyseberechnung für das Jahr 2017 und die Prognoseberechnungen für das Jahr 2030 abgeschlossen“ hat und diese momentan aufbereitet.

Im Februar geht es weiter

Zum weiteren Vorgehen hieß es bei der Stadt: „Am 5. Februar 2019 erfolgt die Präsentation der verschiedenen Prognose-Planfälle mit textlichen Erläuterungen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Es gibt mehrere Planfälle bzw. Szenarien, die betrachtet werden. Beispielsweise wird die Verbindungsstraße „Brunnenstraße/Kupferstraße“ thematisiert werden. Am 26. März 2019 wird dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt der Endbericht mit einer mikroskopischen Simulation und einem Sofortmaßnahmen-Programm präsentiert.“

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